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Mit einer Gesamtfördersumme von 1,5 Mio. Euro wird das Soforthilfeprogramm "Vor Ort für alle" neu ausgeschrieben und die Modernisierung und (digitale) Ausstattung von Bibliotheken in ländlichen Räumen gefördert. Bibliotheken in Kommunen mit bis zu 20.000 Einwohnern und Fahrbibliotheken mit ländlich geprägten Versorgungsgebieten sind antragsberechtigt.

Im Blog des Goethe-Instituts erklärt Tim Schumann, Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Bibliothek in Berlin-Pankow und Mitgründer des "Netzwerk Grüne Bibliotheken", warum öffentliche Bibliotheken ihre Rolle neu definieren zu müssen.

Zum Blogbeitrag: https://www.goethe.de/de/kul/bib/22113099.html?fbclid=IwAR1hS0JTKn9rwbI0ZJUKA6WVgbc85Gqr7TJHuAdeHZXs2KIPmk_0FuEwk4Y

Der Bundesrat empfiehlt in der veröffentlichten Stellungnahme zur Novellierung des Urheberrechts, einen neuen Paragrafen "§ 42b Digitale Leihe" in das Urhebergesetz (UrhG) aufzunehmen. Der Paragraf soll die gesetzliche Verpflichtung von Verlagen regeln, Bibliotheken eine Lizenz zu angemessenen Bedingungen für den Verleih einer digitalen Publikation (E-Book) anzubieten, sobald diese auf dem Markt erhältlich ist. Auch das Recht einer Bibliothek, jeweils ein Exemplar digital für begrenzte Zeit jeweils einer Person ("one copy, one loan") zugänglich zu machen, gehört dazu.

Mehr Informationen: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/archive/2021/march/article/buchistbuch-stellungnahme-des-bundesrats-zur-gesetzliche-regelung-des-e-lendings.html?tx_ttnews%5Bday%5D=29&cHash=3b71eb430c94ecfbd2e9f48a06c6a16f

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) veranstaltete am 26.03.2021 in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb seinen 2. Bibliothekspolitischen Bundeskongress zum Thema "Bibliotheken im digitalen Wandel: Orte der Partizipation und des gesellschaftlichen Zusammenhalts"

Durch die Pandemie hat der Kongress virtuell stattgefunden und die Mitschnitte der Impulsvorträge und Podiumsdiskussion sind online verfügbar und können hier abgerufen werden: https://www.dbv-bundeskongress.de/dokumentation/

Zur Förderung von Digitalisierungsvorhaben von Bibliotheken und Archiven erhält das Digitalprogramm "WissensWandel" des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) zusätzlich 10 Mio. Euro.

Die Mittel stammen aus dem vom Deutschen Bundestag aufgestockten Rettungs- und Zukunftspaket NEUSTART KULTUR. Die vorliegenden Anträge und die Warteliste wird zunächst abgearbeitet und für eine neue Berücksichtigung besteht eine begrenzte Aussicht.

Mehr Informationen: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/wissenswandel.html

Der dbv hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem die Voraussetzungen für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Bibliotheksarbeit beschrieben werden.

Sie dient als Argumentationshilfe um die Positionierung der Öffentlichen Bibliotheken in einer wandelnden Gesellschaft und richtet sich an politische Entscheidungsträger*innen.

Weiter Informationen: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/archive/2021/march/article/quo-vadis-oeffentliche-bibliotheken-deutscher-bibliotheksverband-veroeffentlicht-leitlinien-fuer-di.html?tx_ttnews%5Bday%5D=24&cHash=2eb04741919a766cd95e09b53d04ea2c

Ein digitales Begnungsformat für die Schule bieten die Seite startseiten.school und will in den Dialog zwischen SchülerInnen und AutorInnen zu ihren Büchern treten. Im Sommer 2020 startete das Projekt von Autorin Susan Schädlich, Filmemacherin Sabine Streich und Benno Hennig von Lange, Leiter des Jungen Literaturhauses in Frankfurt am Main.

Bündnisse, bestehend zum Beispiel aus einer Bibliothek, einer Schule und einem weiteren Partner aus dem Sozialraum, können sich für Fördermittel in Höhe von bis zu 25.000 Euro bis zum 30.04.2021 bewerben.

Eine letzte Ausschreibungsfrist von "Total Digital!" ist vorläufig der 31.10.2021. Nach Rücksprache mit dem Projektteam werden Anträge auch außerhalb dieser beiden Fristen entgegengenommen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.lesen-und-digitale-medien.de/

Oft muss der Unterricht in der Corona-Krise digital stattfinden und Social Media ist teilweise riskanter aber der Alltag für Kinder und Jugendliche. Von den Chancen der Digitalisierung sollen alle Heranwachsenden profitieren. Im Auftrag vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde die Broschüre “Online dabei – aber sicher!“ durch das Initiativbüro "Gutes Aufwachsen mit Medien" veröffentlicht worden. Es enthält Tipps für Eltern und Schule, wie sie sich dabei sicher in Social Media bewegen können.

Die Broschüre finden Sie hier: 

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/online-dabei---aber-sicher-/163354 (kostenlos herunterladbar)

Kontakt
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